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Was ist Rudern für mich? Ein Sonntagmorgen auf dem See, leichte
Dunstschwaden liegen in den herbstbunten Bäumen, ein Graureiher steht
stocksteif am Ufer, die Ruderblätter gleiten sanft ins spiegelglatte Wasser. Auf dem See ist starker Wellengang, mein Einer
tanzt über Wellenberge und senkt sich in Wellentäler. Ein Anfängervierer legt vom Steg ab. Die
Skulls wie Mikadostäbe neben das Boot gestreut. Ich als Steuermann bemühe mich
durch Zuruf Ordnung in das Chaos zu bringen. Auf dem Wasser treffe ich andere Ruderer. Wir machen eine
Pause erzählen und lachen. In meinen Gedanken sehe ich eine Ruderregatta. Am Morgen um 5 Uhr ist es noch dunkel. Die Pappeln bewegen
sich im Wind. Ich habe Ruderkurs. Starte ich einen Telefonrundruf oder fahre
ich über den See? Wieder einmal bin ich weit mitgerudert. Der Hunger wird
immer stärker und das Sitzfleisch immer schwächer. Der Vierer wird zu Wasser gebracht und alle befolgen die
Kommandos des Steuermannes. Gemeinsames Frühstück. Leben in Geselligkeit. Erinnerungen
werden ausgetauscht, der Ruderkurs ist gut zu Ende gegangen. Rudern mit euch macht Spaß! |
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