Galerie 2015

Besuch der Ueberlinger 31.08.2015

Genuss-Wandertour auf dem Untersee 29. und 30.08.2015

Bericht der Wanderrudertour von Ursula Inauen.

Organisation: Jutta Looser


Teilnehmer: Susanne Bertschi, Christine Steiger Eggli, Andres Schmid, Gabi Rominger, Andreas Engeler, Werner Eggli, Jutta Looser, Judith Marchetti, Regula Schönenberger, Ursula Inauen


Boote: Libelle und Quattro


Bei schönstem Sommerwetter ruderten zehn Steckborner RuderInnen mit Sack und Pack los. Zum ersten Kaffeehalt legten wir bereits in Mannenbach an. Es handelt sich ja schliesslich um eine Genusstour. Frisch gestärkt gings weiter an Ermatingen vorbei auf den Seerhein. Bei der Seerhein-Schenke Kuhhorn landeten wir für die Mittagsrast. Das Mittagessen war so reichlich, dass sich einige ein Verdauungsschläfchen gönnten.


Bei mittlerweile sehr heissem Wetter ruderten wir auf dem Seerhein zurück. Kurz vor Ermatingen zielten wir auf den Kanal bei der Reichenau zu. Nach abwarten von einigen Stehpaddlern konnten wir passieren und wurden auf dem Gnadensee gnadenlos von der Sonne gebraten. Daher genossen auch die grössten Spötter über die vielen Rasten ein kühles Getränk im Strandbad Reichenau. Einzig der Bademeister konnte sich nicht so richtig über unsere Boote in der Badi freuen.


Der letzte Abschnitt führte uns nach Markelfingen auf den Campingplatz. Dort erwarteten uns kleine, schnuckelige, gut "geheizte" Häuschen zum Übernachten. Der Tag klang mit dem Nachtessen und unterschiedlichen Mengen Trinkbarem so fröhlich aus wie er begonnen hatte.


Am nächstem Morgen stürmten einige ziemlich früh aus den Federn um sich zu vergewissern, ob die lärmenden Vögel nun Gänse, Enten oder Kraniche sind. Nun, wir wissen es immer noch nicht. Nach dem Frühstück und einige Male aufgeschobenem Start, gings doch endlich aufs Wasser. Da es wieder sehr heiss war, kürzten wir die Tour etwas ab und liessen schweren Herzens die Quarktorte in Iznang links liegen. Beim Spitz der Mettnau trafen wir die daheim gebliebenen Steckborner. Wollten sie sich wohl überzeugen, ob wir die Boote heil nach Hause brachten?


Nach einem Abstecher nach Radolfzell steuerten wir das Löchnerhaus auf der Reichenau an. Leider schwammen an diesem Tag unzählige tote Aale auf dem Wasser. Ein trauriger Anblick. Das Mittagessen und die Bedienung im Löchnerhaus war spitze. Sogar die leeren Bidons wurden vom Personal aufgefüllt. Nun steuerten wir endgültig via Berlingen Steckborn an. Die hohen Wellen der Motorboote machten uns zu schaffen und es war beinahe unerträglich heiss. Daher waren wir alle froh, als der Steg in Steckborn in Sicht kam.


Es war eine tolle Tour. Gute Stimmung, gutes Essen und Kaiserwetter. Jutta, du hast alles perfekt organisiert und wir freuen uns auf eine Wiederholung. Herzlichen Dank!

 

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Vollmondfahrt 28.08.2015

Wanderruderwoche auf der Lahn 02.08. bis 07.08.2015

Bericht der Wanderruderwoche von Jutta Looser.

Teilnehmende: Nico Schnider, Martin und Erika Fehr, Ursula Inauen, Jutta Looser
Bericht: Jutta Looser

Sonntag: Wir fahren mit Nicos Privatauto bis Nievern, wo wir in einem sehr gemütlichen Hotel unser Gepäck abladen und die Ruderklamotten anziehen. Dann holen wir in Bad Ems unser gemietetes Boot ab. Es hat offenbar lange unbenutzt gelegen, ist es doch recht staubig. Auch an das Gewicht der Skulls müssen wir uns etwas gewöhnen. Doch der Kollege aus Bad Ems ist sehr freundlich und hilfsbereit, nachdem er sich überzeugt hat, dass wir alle rudern können. Er rennt sogar eine grössere Strecke am Ufer mit!
Mit Martin am Schlag fahren wir in die erste Schleuse und nach Nievern zurück (ca. 5 km).

Am Montag gilt’s ernst: 28 km bis Laurenburg, 5 Schleusen inbegriffen. Nach Martin sitzt Nico am Steuer. Er hat mit Schleusen schon als Paddler Erfahrungen gesammelt. Wir Frauen lernen rasch dazu, und schon bald steuert Ursula gekonnt durch die nächsten Schleusen. Na ja, ein bisschen gestresst sind wir ja schon, denn flussaufwärts gibt es in der Schleuse immer eine ziemliche Strömung wenn das Wasser einschiesst. Wir wollen ja nicht kentern!

Am Dienstag kommen wir zu einer Schleuse, die geschlossen ist. Auf dem Programm stand: Schleuse Diez muss umtragen werden, ca. 300 m. Ich dachte darüber: Ogottogott, das wird ja heiter! Und in dieser Hitze! Doch, oh Wunder, am andern Ende der Schleuse landet grad ein sympathischer starker Paddler. Wir helfen ihm mit seinem Kanu, er hilft uns mit unserm Boot. So geht das ganze Umtragen schmerzlos vorüber. Mit Erika am Steuer rudern wir schlussendlich in Limburg ein und landen beim dortigen Ruderclub, wo wir unser Boot über Nacht lagern dürfen.
Wir sind etwas müde. Im romantischen Restaurant „Zur Mühle“ trinken wir einen feinen Kaffee (oder Bier) und bringen uns mit einem Stück Torte wieder auf Vordermann. Dann suchen wir den Bahnhof. Weil die Bahnstrecke Limburg - Balduinstein mit einer zusätzliche Spur verbreitert wird, ist ein Busverkehr eingerichtet. So fahren wir kurvenreich durch eine wunderschöne Landschaft bis Laurenburg zurück.

Am Mittwoch fährt der Bahnersatzbus um 8 Uhr 20 los. In Limburg haben wir Zeit für eine kleine Stadtbesichtigung. Wirklich ein bezauberndes Städtchen, dieses Limburg. Es hat viele schöne Fachwerkhäuser, kleine Gässchen, interessante Läden, den wunderbaren Limburger Dom etc. Wir landen schliesslich in einem der ältesten Kaffeehäuser der Stadt, trinken Espresso oder Cappucino. Martin kann sich kaum satt sehen an den vielen ausgestellten Torten. Doch leider hatten wir vor einer knappen Stunde ein ausgedehntes Frühstück, niemand mag ein Stück Torte bestellen.
Zurück beim Ruderclub Limburg wassern wir ein. Wie geht es wohl bei der Schleuse Diez? Finden sich wieder Helfer beim Umtragen des Bootes? Und wirklich! Schon beim Landen steht eine junge Frau da, hilft uns anlegen und sagt, sie hole grad ihre starken Kollegen zum Tragen. Es stellt sich heraus, dass es Ruderer aus Marburg sind, die Nico, Ursula und Martin vom Wanderrudertreffen in Markelfingen kennen. So ist das Umtragen ein Leichtes. Schon bald ist unser Boot wieder im Wasser, wir winken ein Dankeschön und rudern entspannt weiter. In den Schleusen ist es jetzt viel angenehmer, es schiesst kein Wasser ein, sondern es läuft fast unbemerkt ab. Wir lassen uns auch nicht gross aus der Ruhe bringen durch die Heerscharen von übermütigen Paddlern. Wichtig ist nur, dass wir als eine der ersten die Schleuse verlassen können. So müssen wir nicht nachher die kreuz und quer fahrenden Kanus überholen.

Mittwoch, Donnerstag: In diesen beiden Tagen rudern wir zurück nach Bad Ems, in gleissender Hitze. Immer wieder tauchen wir unsere Käppis ins Wasser, um damit den Kopf zu kühlen. Bei der Rückfahrt staunen wir, wie neu doch vieles scheint, wenn man es aus der andern Richtung betrachtet.
Am Donnerstagnachmittag geben wir das Boot in Bad Ems ab. Die Kollegen dort sind wiederum sehr freundlich, helfen hineintragen und versorgen, nachdem Martin als guter Kollege das Boot noch sauber abgespritzt hat. Dann verabschieden wir uns herzlich.
Zurück in Nievern gehen wir am Abend in ein gutes Restaurant, wo wir einen feinen Znacht erhalten (mein Fisch war ein Gedicht!)

Am Freitagmorgen wird gepackt, und Nico fährt uns zügig nach Hause. So ist unsere schöne Tour auf der Lahn schon zu Ende. Danke, Nico, fürs Organisieren.

 

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Vollmondfahrt 02.07.2015

Der 24er in Steckborn

Anrudern 12.04.2015

Berchtoldsrudern

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